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Der Volkstrauertag in der Stadt

16.11.2025
Drensteinfurt. Am Sonntag, 16. November, legen die drei Ortsteile für eine Stunde alles auf Pause. Um zehn Uhr steht vor dem „Münsterländer Hof“ eine kleine Gruppe zusammen, Mäntel zugeknöpft, Kränze in der Hand. Von dort geht es die paar Schritte zum Ehrenmal, wo der Bürgermeister spricht, die Bläser spielen und danach viele noch in St. Regina Platz nehmen, weil der Gottesdienst nahtlos anschließt.



Wer in Rinkerode wohnt, beginnt früher: Um halb zehn ist Hochamt in St. Pankratius, eine Stunde später treffen sich alle auf dem Kirchplatz. Die Worte sind dieselben wie jedes Jahr, nur die Gesichter davor werden älter oder jünger. Das Gleiche gilt für Walstedde: Messe um halb zehn in St. Lambertus, Treffpunkt danach an Eckmanns Brennerei, dann gemeinsam zum Ehrenmal.



Die Programme liegen im Rathaus aus oder hängen als PDF auf der städtischen Seite – wer genau wissen will, wann der Trompeter bläst oder welches Gedicht diesmal vorgetragen wird, findet dort jede Zeile.



Kränze bringen die Vereine mit, Stühle stehen keine bereit, dafür reicht der Platz. Wer kommt, kommt pünktlich; wer bleibt, bleibt still. Um elf ist in allen drei Ortsteilen wieder Alltag, nur die Blumen am Stein erinnern noch bis zum nächsten Frost daran, dass an diesem Vormittag niemand vergessen wurde.



www.drensteinfurt.de öffnen (externer Link, Gültig am 06.11.2025)


 drensteinfurt.de

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